Presseschau
Medienberichte zu Avadis
Disziplin & Ausdauer als Schlüssel zum Erfolg (B2B, Oktober 2011)
Vermögensverwalter Avadis ist im Jahr 2010 markant gewachsen (Aargauer Zeitung, 10.6.11)
Die Avadis Vermögensbildung mit Sitz in Baden bietet seit 35 Jahren günstiges Wertschriftensparen für private Anleger an. Zuerst als Stiftung für Mitarbeiter geführt, ist sie seit 2009 für alle Anleger offen. Seither legt sie tüchtig zu: 2010 konnte sie über 400 neue Anleger gewinnen. Das Unternehmen erzielt 2010 auch sehr gute Renditen.
Erfolg in kritischen Marktumfeld
Die Gesamtzahl der Anleger liegt mittlerweile bei über 6100. Das Anlagevolumen stieg um 4,5 Prozent auf 368 Millionen Franken. Im Renditevergleich mit ähnlichen Schweizer Konkurrenzfonds hat die Avadis Vermögensbildung im turbulenten Anlagejahr 2010 gut abgeschnitten. Mit Aktien erzielte sie eine Rendite von 4,9% – auch deshalb, weil sie einen grossen Teil der Währungen gegen Kursverluste abgesichert hatte.
Tiefe Kosten
Die Strategien der Avadis Vermögensbildung wiesen 2010 Gesamtkostenquoten
zwischen 0,19% und 0,67% aus. Damit ist die Avadis Vermögensbildung durchschnittlich zwei- bis dreimal günstiger als vergleichbare Produkte. Grund dafür sind niedrige Verwaltungs- und Administrationskosten sowie schlanke Verwaltungsstrukturen. Weitere Gebühren fallen nicht an. Damit können die heutigen Kundinnen und Kunden von den bei der Stiftungsgründung im Sinne der Mitarbeiterförderung lancierten Bedingungen. Strategiewechsel, Einzahlungen und Rücknahmen werden kommissionsfrei abgewickelt, Depotgebühren werden keine erhoben. Damit ist die Avadis im Vergleich etwa mit Banken und anderen Vermögensverwaltern sehr gut positioniert.
Einfaches Konzept
Die Avadis Vermögensbildung gibt es seit 35 Jahren. Der Industriekonzern ABB gründete damals eine Stiftung zur Förderung der privaten Vorsorge seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Heute steht die Avadis Vermögensbildung allen interessierten Personen offen. Das einfache Konzept bietet 7 Anlagestrategien, zwischen denen der Anleger sogar monatlich ohne Kostenfolge wechseln kann. Einzahlungen sind ab 50 Franken möglich. Mit einem Wertschriftenmix aus Aktien, Obligationen oder Geldmarkt bietet Avadis für jeden Anlagehorizont den passenden Weg.
Vorteile der Grossen nutzen (Finanz und Wirtschaft, 5.5.10)
Dritte-Säule-Anlagen: Mit neuen Lösungen, die berufliche und private Vorsorge näher zusammenrücken, lassen sich die Anlagekosten für Dritte-Säule-Produkte senken.
Daniel Dubach
Eigenverantwortung
Viele Menschen möchten in Vorsorgefragen mehr Eigenverantwortung tragen. Die Möglichkeiten in der zweiten Säule sind jedoch limitiert und haben einen regulatorischen Pferdefuss: Der Gesetzgeber verlangt in Artikel 17 des Freizügigkeitsgesetzes (FZG), dass die Versicherten beim Austritt aus der Pensionskasse «zumindest Anspruch auf die eingebrachten Eintrittsleistungen samt Zinsen sowie auf die von ihnen während der Beitragsdauer geleisteten Beiträge samt einem Zuschlag von 4%» haben.
Somit hätten Versicherte mit individuellen – allenfalls risikoreichen – Anlagen im Idealfall beim Austritt aus der Pensionskasse von einer überdurchschnittlichen Rendite profitiert, nach einer negativen Performance jedoch nicht die Konsequenzen zu tragen, da sie Anspruch auf minimale Leistungen gemäss FZG haben.
Zwei Gebühren-Welten
Anders präsentiert sich die Situation der Rentner, die Kapital beziehen wollen oder müssen. Sie sind gezwungen, ihr Pensionskassenkapital über die private Vorsorge anzulegen. Sie fallen also nach der Pensionierung aus dem System der beruflichen Vorsorge. Als Privatanleger sind sie derweil in der Regel mit deutlich höheren Vermögensverwaltungskosten konfrontiert, als dies für die Pensionskasse der Fall ist.
Dabei ginge es auch anders. Die Pensionskassengelder der zweiten Säule und die individuellen Spargelder der dritten Säule können anlagetechnisch zusammengelegt werden. Damit lassen sich für Privatinvestoren ähnliche Kosten erreichen wie für Institutionelle. Heute gibt es erst wenige Anbieter, die die beiden Welten in einem Pool miteinander verbinden und die Anleger an den Skaleneffekten teilhaben lassen.
Üblich ist, dass die private Anlegerschaft atomisiert ist. Jeder ist auf sich selbst gestellt und hat als einzelner Käufer eine schwache Position. Die Zersplitterung auf einzelne Sparer erhöht jedoch auch die Vertriebskosten der Anbieter beträchtlich.
Ein durchdachtes Pooling der Anlagegelder reduziert deshalb sowohl auf Anbieter- wie auf Sparerseite die Kosten. Werden die privaten Spargelder zudem mit Pensionskassengeldern zusammengelegt, verstärkt sich dieser Effekt. So lassen sich die Kosten für das individuelle Sparen in der dritten Säule massiv reduzieren und die Grenzen zur beruflichen Vorsorge abbauen.
Bausteine der Profis
Wenn der Vertrieb über die Kanäle des Arbeitgebers abgewickelt werden kann, reduzieren sich auch die Marketingkosten erheblich. Sie können im Individualgeschäft schnell einmal die Hälfte der Gesamtkosten einer Vermögensanlage ausmachen. Es findet sozusagen ein «Vertrieb light» mit einem ausgebauten Internet-Auftritt und dem Einspeisen der Fondspreise in die einschlägigen Datenbanken statt.
Dies erlaubt es interessierten Investoren, sich jederzeit transparent über Kosten, Renditeverlauf und die Zusammensetzung der Anlagen zu informieren. Es ist eine Milchbuchrechnung: Weniger Aufwendungen zahlen sich insbesondere auf die für das Vorsorgesparen typische lange Anlagedauer aus. Nur 1% weniger an jährlichen Kosten verbessert das Sparresultat erheblich.
Das Angebot in der dritten Säule wird in einem solchen Modell aus denselben Fondsbausteinen zusammengestellt wie für die institutionellen Anleger in der zweiten Säule. Durch die gemeinsame Nutzung des Fondspools mit den Pensionskassen fallen für die Selbstvorsorge nur unwesentlich höhere Gebühren an als bei institutionellen Investoren. Gleichzeitig haben Privatanleger Gewähr, dass die Gelder nach denselben Sicherheitsprinzipien und Controllingstandards angelegt und überwacht werden.
Das mit dem gemeinsamen Pooling hergestellte Anlageangebot für die dritte Säule ist aus ökonomischer Sicht faktisch mit individuellen Investitionsstrategien innerhalb der zweiten Säule gleichzusetzen. Rechtlich allerdings entfallen für die in der Säule 3b angebotenen Anlagestrategien die Auflagen, die das Vorsorgegesetz BVG macht. So sind in der freien dritten Säule vollständig auf Aktien ausgelegte Anlageprodukte möglich, und es dürfen auch mehr als drei Profile zur Auswahl stehen. Im Gegenzug gibt es in der Säule 3b – anders als im limitierten Bereich 3a – keine Steuerprivilegierung.
Günstiger Geld anlegen (Aargauer Zeitung, 12.6.09)
Der Pensionskassendienstleister Avadis fordert die Banken mit tiefen Gebühren heraus
Die Gebühren von Anlagestrategiefonds sind in den letzten Jahren gestiegen. Nun bietet Avadis den Sparern eine günstige Alternative. Entstanden ist das Angebot aus einer Stiftung für ABB-Mitarbeiter.
Daniel Imwinkelried
Wenn an den Börsen nichts mehr geht, schmerzen hohe Gebühren die Anleger umso mehr. Für ihre ganz gewöhnlichen Anlagestrategiefonds verlangen die Banken immerhin jährliche Gesamtgebühren (TER) zwischen 1 und 2 Prozent › je nachdem, welcher Anteil des Vermögens in Aktien oder Obligationen investiert wird.
Für die Banken ist das immer ein Geschäft, die Sparer erlitten jedoch in den letzten Jahren herbe Verluste. Im Schnitt haben Anlagestrategiefonds in den vergangenen 5 Jahren fast keinen Gewinn oder gar Verluste erzielt. Der Börsencrash und die Gebühren zehrten an der Rendite. Börsenkrisen sind Schicksal, das die Sparer jedoch leichter ertragen könnten, wenn wenigstens die Gebühren tiefer wären. Doch diese sind zuletzt eher noch gestiegen.
Kein teures Filialnetz
Nun fordert der Pensionskassendienstleister Avadis die Banken allerdings mit einer Tiefpreis-Strategie heraus. Ihre Anlagevehikel, die je nach Strategie einen grösseren oder einen kleineren Teil in Aktien und Obligationen investieren, kosten nur zwischen 0,5 und 0,6 Prozent Gebühr › alles inbegriffen. Sieben Strategien sind im Angebot. Vorsichtige Sparer können zu 100 Prozent in den Geldmarkt oder in Obligationen investieren, etwas Wagemutigere zum Teil auch in Aktien, ganz Risikofreudige zu 100 Prozent in solche Papiere.
So günstig offerieren kann Avadis, weil es sich bei ihr um eine Dienstleistungsgesellschaft für Pensionskassen handelt. «Wir sammeln auf unserer Plattform hohe Geldsummen und können so bei den Banken günstige Verwaltungsgebühren herausholen», sagt Daniel Dubach, Leiter Vermögensanlage bei Avadis. Diese verwaltet das Geld also nicht selbst, sondern leitet es zu Vermögensverwaltern weiter. Ein Teil davon wird zudem passiv verwaltet. Das heisst, es kümmern sich keine hoch bezahlten Manager um die Anlagen, sondern das Geld wird exakt so investiert, wie das ein Index wie beispielsweise der SMI vorgibt. Schliesslich unterhält Avadis anders als eine Bank auch kein Filialnetz, was die Kosten ebenfalls niedrig hält. Die Kunden müssen über das Internet oder telefonisch mit Avadis in Kontakt treten.
Auch Büezer sollen sparen
Die sieben Anlagevehikel von Avadis sind aus einem Vorsorgekonzept von BBC bzw. ABB entstanden. Schon vor 30 Jahren wollten die Chefs des Elektrotechnikkonzerns ihre Arbeiter zum Sparen motivieren und gründeten dafür eine Stiftung. Jahrelang kamen die tiefen Gebühren nur den Angestellten der ABB zugute, doch dank dem neuen Kapitalanlagegesetz (KAG) können nun alle Sparer davon profitieren.
Junge auf originelle Art über Altersvorsorge informiert (Tagesanzeiger, 12.12.05)
Der Discounter Media Markt erhält eine Auszeichnung, weil er auf ungewöhnliche Weise für seine Pensionskasse wirbt.
Von Erich Solenthaler
Die meisten mittelgrossen Unternehmen wählen den umgekehrten Weg: Sie geben die Pensionskasse auf und schliessen sich Sammelstiftungen an. Der Elektronikdiscounter Media Markt dagegen gründete im Januar 2004 eine eigene Vorsorgeeinrichtung. «Die Verwaltungskosten sind wesentlich tiefer», begründet Finanzchef und Stiftungsratspräsident Zeljko Turina den Schritt. Mit 965 versicherten Mitarbeitenden könne die Vorsorgeeinrichtung gut selbstständig sein und die Vorsorgepläne besser an das Unternehmen anpassen.
Dank der Erholung der Finanzmärkte verlief der Start reibungslos. Die Pensionskasse kann nun auf einen Deckungsgrad von 115 Prozent hinweisen. Aber weil die Mitarbeitenden davon nicht Kenntnis nahmen, startete die Pensionskasse eine Informationskampagne. Diese fiel so unorthodox aus, dass sie sogar in England Anklang fand: Die Fachzeitschrift «Investments & Pensions Europe» hat die Kasse von Media Markt kürzlich als beste Schweizer Vorsorgeeinrichtung des Jahres 2005 ausgezeichnet. Der Werbefeldzug habe den Mitgliedern gezeigt, dass eine Pensionskasse mehr sei als ein Sparstrumpf.
Für die britischen Beobachter ist es besonders bemerkenswert, dass sich auch eine kleine Kasse mit einem Vermögen von nur 31 Millionen Franken um die Kommunikation mit ihren Mitgliedern bemüht. Sie erscheint dank der Auszeichnung auf einer Rangliste gleich neben grossen europäischen Vorsorgefabriken wie der dänischen ATP, die für 150 000 Mitglieder umgerechnet 60 Milliarden Franken betreut.
Natürliches Aufmerksamkeitsdefizit
Weil sich niemand gerne mit den finanziellen Folgen des Alterns beschäftigt, würden Pensionskassen unter einem «natürlichen Aufmerksamkeitsdefizit» leiden, sagt Beat Hügli von der Dienstleistungsfirma Avadis in Baden, die von Media Markt mit der Verwaltung und Kommunikation der Pensionskasse beauftragt worden ist. Beim Elektronikdiscounter war das Defizit allerdings noch grösser als üblich, denn bei den im Durchschnitt gerade mal 31 Jahre alten Angestellten fanden Vorsorgefragen wenig Anklang. Eine einzige Person bezieht eine Rente, und die im Detailhandel übliche hohe Fluktuationsrate erschwert es, die Mitarbeitenden an die betriebliche Einrichtung zu binden.
Deshalb schaltete die Kasse in der Personalzeitschrift eine Kampagne mit frechen Sprüchen, die Media Markt auch in der Werbung einsetzt («Ich bin doch nicht blöd!»). Inhaltlich stellte sie die Risikoversicherung gegen Invalidität in den Vordergrund. Dieses Thema sollte die jungen Mitarbeitenden mehr ansprechen als das Alterssparen. Schliesslich lockte ein mit 4500 Franken dotierter Wettbewerb über Fragen der Sozialversicherung die Mitarbeitenden an die Informationsveranstaltungen in den 16 Fachmärkten.
Man müsse realistisch bleiben, hält Hügli fest. «Der technische Zinssatz ist auch jetzt nicht das grosse Thema im Personalrestaurant.» Aus den Mitarbeitenden Vorsorgeexperten zu machen, war ja auch nicht das Ziel der Kampagne. «Aber die Versicherten wissen jetzt immerhin, womit sie rechnen können, wenn sie invalid oder ernsthaft krank werden. Das ist die Hauptsache.»



